Natürlich können auch wir es nicht lassen, unsere eigenen Kekse zu backen.

Der verführende Duft von warmen «Guetzli» und das gemütliche beisammen sein, ist ein schöner
Ausgleich zum Arbeitsalltag und lässt unser Team noch besser zusammenwachsen.

Wir nehmen euch mit in unsere kleine Backstube.

Zu Beginn haben wir uns darüber geeinigt, dass die Teige jeweils zu Hause gemacht werden und es in
unserer Backstube nur noch um das Ausstechen, Backen und Verzieren der «Guetzli» gehen soll.

So wurden im Voraus vier verschiedene Teige vorbereitet:

Mailänderliteig

Zum Rezept

Die Mailänderli sind sehr einfach zu machen und daher für jeden geeignet. Das besondere an diesen «Guetzli» ist, dass der Teig beinahe besser ist als wenn sie fertig gebacken sind. Wir haben unsere Mailänderli mit den Keksausstecher von Tescoma ausgestochen. Diese haben integrierte Stempel, die den «Guetzli’s» lustige Motive verpassen. Wir dachten, dass es uns somit einfacher macht, die «Guetzli» nach dem Backen noch mit eingefärbter Schokolade zu verzieren, um die Motive so richtig schön zur Geltung zu bringen. Naja, das haben wir uns wohl einfacher vorgestellt als es tatsächlich ist. Es sah in den Tutorials so einfach aus. Das einfärben der weissen Schokolade mit Lebensmittelfarbe war ganz einfach, doch dann die «Guetzli» zu verzieren… sah bei uns eher aus wie an einem Basteltisch in einem Kindergarten 😀 Da haben wir uns wohl etwas überschätzt. Aber das wichtigste war ja, gemeinsam Zeit zu verbringen. Und wir hatten einen riesen Spass dabei.

Zimtsterne

Rezept aus dem Buch «Schweizer Guetzli Backbuch»

«Zimetstern hani gern…» Liebst du diese «Guetzli» auch so sehr wie wir? Wenn man Zimt mag, sind diese «Guetzli» ein absolutes Muss. Bei diesem Teig ist es nicht ganz so einfach. Je nach Rezept das man auswählt, kann dieser Teig sehr herausfordern sein, da er oft auseinander bröckelt. Weiter wird dieser Teig auf Zucker ausgewallt und nicht auf Mehl. Dies macht das Ausstechen der Sterne sehr klebrig. Für diese «Guetzli» lohnt sich aber der Aufwand, denn sie sehen nicht nur sehr schön aus, sie sind auch richtig lecker.

Brunsli

Zum Rezept

Die heiss geliebten Brunsli! Sie sind ebenfalls sehr einfach zu machen.
Das schwierigste beim Teig ist wohl das Trennen von Eigelb und Eiweiss. Hat man das jedoch geschafft, steht dem Schokogenuss kaum noch etwas im Weg. Es sei denn, man vergisst, dass die «Guetzli» bloss für 4 Minuten in die Hitze des Ofens müssen. Sie werden zwar im Geschmack nicht schlechter, wenn man sie länger backt, kann sie danach aber mit den 3. Zähnen kaum mehr geniessen.

Spitzbuben

Zum Rezept

Die klebrig süssen «Guetzli» auf die sich sogar «s’Grosi» freut wie ein Kleinkind. Die Spitzbuben haben es in sich, wie der Name es schon etwas verrät. Sie sind nicht die einfachsten, doch wir lieben sie einfach bedingungslos.

Der Teig ist einfach zu machen. Beim Ausstechen ist Vorsicht geboten. Zum einen muss man darauf achten, dass es gleich viele Deckel wie Böden gibt. Zum andern sind die Deckel teilweise etwas dünn und zerbrechlich, wegen der Öffnung für die Konfitüre.

Der Teig ist einfach zu machen. Beim Ausstechen ist Vorsicht geboten. Zum einen muss man darauf achten, dass es gleich viele Deckel wie Böden gibt. Zum andern sind die Deckel teilweise etwas dünn und zerbrechlich, wegen der Öffnung für die Konfitüre.